Gestern Abend unter der Dusche ist mir eine Idee zu einer Kurzgeschichte gekommen, die ich dann schnell runter geschrieben habe, damit sie in dem Kosmos meines Kopfes nicht untergeht. Sie ist sicher nicht perfekt ausgearbeitet, ich möchte sie aber dennoch mit euch teilen:

„Hallo liebe Eintagsfliege „null“, schön, dass du da bist!“

„Hallo! Warum heiße ich „null“?“

„Nun. Aus dem gleichen Grund, aus dem ich „dreiundzwanzig“ heiße. Du bist noch null Stunden alt und hast dein gaaanzes Leben noch vor dir. Ich bin alt und habe schon dreiundzwanzig Stunden auf dem Buckel. Du bist eine Eintagsfliege und wir werden einen Tag, also vierundzwanzig Stunden alt.“

„Wow. 24 Stunden! Ein ganzer Tag, da kann ich sooo viel erleben!“

„Ganz genau“, sprach die dreiundzwanzig. „Du kannst essen, trinken mit deinen zukünftigen Freunden umher tollen und wenn du achtzehn bist, kannst du sogar Kinder bekommen“.

Und so genoß „null“ das Leben in vollen Zügen und gab, als man sie „dreiundzwanzig“ nannte ihr Wissen weiter. Als sie sich geschafft von dem Tag am Ende niederlegte, entschlummerte sie friedlich und glitt hinüber ins Totenreich.

Die Moral? Es kommt nicht auf die Zeit an, die wir haben, sondern auf die, die wir denken zu haben.

Auch wenn es keine Weihnachtsgeschichte war, hoffe ich, dass sie euch gefallen hat!

Ich wünsche euch ein frohes Fest und einen guten Rutsch in das neue Jahr,
Euer Frank


Die Eintagsfliege – Eine Kurzgeschichte von Frank Bernhardt

Beitragsnavigation


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert